GESUNDE GEISTIGE NAHRUNG

In Zeiten, in denen sich immer mehr Menschen der gesunden und bewussten Ernährung für
ihren Körper widmen, ist es auch an der Zeit, sich der gesunden geistigen Nahrung
zuzuwenden. Damit meine ich: Die Einnahme gesunder Informationen, die durch all unsere
Kommunikationskanäle fließen.

Im Informationsstrom unterwegs
Täglich sind wir mehr als 13.000 Werbebotschaften (Quelle: Marquardt+Coampagnie)
ausgesetzt! Laut Manfred Spitzer (Quelle: Lernen – Gehirnforschung und die Schule des
Lebens) nimmt das menschliche Gehirn ca. 100 MB an Informationen pro Sekunde auf,
wenn wir uns durch eine größere Menschenmasse bewegen. Dazu zählen Informationen wie
die gefühlte Temperatur, Gespräche, die man im Vorbeigehen mitbekommt, ein Rempler, der
Wind, direkter Augenkontakt, Düfte, Farben, das Hupen der Autos im Hintergrund,
Fahrgeräusche, etc.

Unser Gehirn speichert selektiv
Alles womit wir uns beschäftigen, was wir unternehmen und mit unseren Sinnesorganen
wahrnehmen, registriert unser Gehirn als Information – die individuelle aktive Beteiligung
spielt dabei keine Rolle. Einmal gesehen, ist eine Information für immer in unserem Gehirn
gespeichert (Quelle: Stern – Wie viel Speicherplatz hat das menschliche Gehirn?). Die gute
Nachricht: Unser Gehirn speichert nicht wahllos alle Informationen. Würde dies geschehen,
wäre seine Speicherkapazität wohl nach nur einem Jahr ausgeschöpft.

Die Qualität der Informationen entscheidet über unser Wohlbefinden
Ist das Gehirn ungesunden (negativen) Informationen ausgesetzt, richtet es sich danach.
Aber: Nicht jede ungesunde (negative) Information muss sich gedanklich und demnach auch
mental vertiefen. Dazu tragen eine Reihe an Faktoren bei: individuelle Sozialisierung,
Genetik, das aktuelle Umfeld (privat und beruflich), persönliche Interessen wie auch die
emotionale Verfassung. Doch man sollte sich im Klaren darüber sein, dass die Art der
Information im Umkehrschluss auch all diese Faktoren beeinflussen kann.

Sobald wir uns bewusst sind, dass es ungesunde (negative) Informationen gibt, wissen wir
auch, dass es gesunde (positive) Informationen für uns gibt. Es liegt allein an uns zu
entscheiden, ob wir an der Fülle und Art der Informationen, denen unser Gehirn täglich
ausgesetzt ist, etwas ändern wollen. Ich freue mich darauf, Sie bei Ihrer angestrebten
Veränderung zu unterstützen und zu begleiten. Hier erreichen Sie mich.